Beiträge von Zeno

    Zeno weiß vielleicht, warum ich seinerzeit nur den Giebel fotografiert habe. Ein wenig ist ja auch am unteren Rand erahnbar...

    Vielleicht war Dir das Erdgeschoß damals einfach zu trivial (was ja in aller Regel ein gutes Zeichen ist, kein "spannender Kontrast", sondern Harmonie).

    Bergerstraße 4

    Das Geburtshaus von Gerd Müller

    Gerd Müller ist nicht in diesem Haus geboren, sondern in Am Stänglesbrunnen 6, wo die Familie damals gewohnt hat. Sie sind erst später in das benachbarte Berger Straße 4 umgezogen, das allgemein als Müllers Elternhaus bekannt ist.

    Einfach mal ein zufälliges Beispiel zur bemerkenswerten Verputzkultur am Marktplatz: Google maps

    Das ist das Haus, wo der Müller früher drin war (der Drogeriemarkt, nicht der Gerd), ein absolut großartiges Haus. Und ich bin sehr froh darüber, dass es verputzt ist, weil es so einfach super ausschaut.

    Eigentlich mag ich keine Diskussion anfangen, die in eine der seit APH-Zeiten verpönten Kategorien fällt, in diesem Fall in die des omnipräsenten Städtevergleichs.


    Aber https://www.stadtbild-deutschl…sliches-stadtbild-gesucht reizt mich doch zu sehr, um zu widerstehen.


    Dass Pforzheim als erstes genannt wird, wenn es um extem hässliche, vom Brutalismus der 60er- und 70er-Jahre geprägte und mittlerweile verranzte Städte geht, verwundert wohl niemanden. Wer hätte allen Ernstes etwas anderes erwartet?


    Aber dann kommt Köln. Ist die größte Altstadt Deutschlands heutzutage die hässlichste?


    Ich habe Köln nur einmal gesehen, und ausschließlich aus der Zugperspektive. Es war von bedrückender Hässlichkeit. Wie kann es sein, dass sich eine so stolze Stadt wie Köln so kaputtgemacht hat?

    Polizei bestätigt: Akku hat Großbrand in der Karolinenstraße ausgelöst
    Die Ursache für den Brand in der Karolinenstraße steht laut Polizei jetzt fest. Wie vermutet löste der Akku eines E-Scooters das Feuer aus. So kann man sich…
    www.augsburger-allgemeine.de


    Brandruine in der Augsburger Karolinenstraße erschüttert viele Menschen
    Nach dem Brand in der Augsburger Karolinenstraße herrscht noch Trubel an der Baustelle. Es gibt viel zu sehen. So äußern sich die Passanten zu der aktuellen…
    www.augsburger-allgemeine.de


    Wann wird die Karolinenstraße nach dem Großbrand wieder freigegeben?
    Seit zwei Wochen ist die Augsburger Karolinenstraße gesperrt. Am abgebrannten Haus wird täglich gearbeitet, doch ein Ende scheint noch nicht absehbar.
    www.augsburger-allgemeine.de

    Brand im Bürgerhaus Augsburg: Womöglich war der Akku eines E-Scooters schuld
    Ein denkmalgeschütztes Haus in der Augsburger Innenstadt hat etliche Katastrophen überstanden, sogar Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg. Bis ein E-Scooter…
    www.merkur.de

    E-Scooter könnte Großbrand in Augsburg verursacht haben
    Was den Brand in der Augsburger Innenstadt verursacht hat, ist noch nicht geklärt. Die Polizei geht unter anderem dem Verdacht nach, dass ein E-Scooter-Akku…
    www.br.de


    Ist ein E-Scooter an diesem großen Schaden schuld, also eine völlig unsinnige Erfindung, die nur Nachteile bringt? Ein wertvolles Bürgerhaus des 16. Jahrhunderts zerstört, nur weil da einer zu bequem war, mit dem Fahrrad zu fahren? Wenn das so ist, dann kann der Schuldige ja jetzt mal seinen 19 früheren Hausgenossen erklären, warum es das E-Scooter-Fahren wert gewesen sein soll, sie zu Obdachlosen zu machen.

    Es ist echt eine Tragödie:


    Nach Brand in Augsburger Innenstadt: Haus wird abgetragen
    Trotz ihres enormen Einsatzes konnte die Feuerwehr nicht verhindern, dass ein denkmalgeschützte Haus in der Augsburger Innenstadt bei einem Brand in großen…
    www.br.de


    Wie geht es weiter mit dem abgebrannten Bürgerhaus in Augsburg?
    Nach dem Feuer: Ein Brand hat am Wochenende ein denkmalgeschütztes Haus in der Augsburger Innenstadt zerstört. Was jetzt mit der Ruine und den Überresten…
    www.br.de


    Stadt Augsburg
    www.augsburg.de


    https://www.augsburger-allgeme…rasse-aus-id60537576.html (Bezahlschranke, aber den Anfang sieht man trotzdem)

    Danke für Deine Worte, Leonhard. Sie erklären einiges.

    antworten irgendetwas Abstruses

    Das war gestern auch ein totales Rumgestopsel. Und wenn ich mehr zu etwas wissen wollte, kamen jedesmal andere Äußerungen, eine so unschlüssig wie die andere. Das andere war auch irgendwie wie auswendig gelernt. Ich war dann auch nicht in der Lage, alles aufzunehmen oder gar zu behalten. Mich hat bisweilen etwas anderes interessiert, was derjenige, von dem man die besten Kenntnisse des Ortes erwarten würde, aber nicht zu erklären in der Lage war. Mit seinem Wissen, was in diesem Ort auf der Denkmalliste steht, war es auch nicht so ganz weit her.

    auf viele Fragen keine Antwort wusste (und das, obwohl sie wissenschaftliche Mitarbeiterin des Museums ist...)

    Da erklärt wohl das eine das andere. Und dieser Umstand wiederum erklärt einiges: Manche glauben alles, was sogenannte, nicht selten selbsternannte, Fachleute sagen, obwohl selbst die, die sich hauptberuflich mit etwas beschäftigen, nicht viel von ihrem Fach wissen.


    Wie so mancher Lehrer: Er hat etwas auf eine ganz bestimmte Weise erklärt. Ein Schüler hat das nicht verstanden und aus dessen Nachfrage war für jeden von uns Mitschülern sofort klar, mit welchem Erklärungsansatz, sozusagen aus welcher anderen Richtung, er das hätte erkären sollen und müssen, so dass auch dieser eine Schüler es verstanden hätte und sogar die anderen damit ein tieferes Verständnis gewonnen hätten. Bloß der Lehrer hat das nicht verstanden und die erste, unbrauchbare Erklärung nochmal heruntergeleiert - völlig sinnlos. Und sowas hat sich "Lehrer" geschimpft. Wir Schüler haben recht schnell verstanden, wer als Lehrer zu brauchen war und wer nicht.


    Und heute ist es unser Fehler, immer noch naiverweise anzunehmen, dass Leute, die hauptberuflich für irgendein Thema arbeiten, von demselbigen mehr Ahnung haben als jeder Durchschittsmensch. Das ist der Status quo.

    Leider gibt es die Programme nicht mehr in dem komfortablen PDF-Format. Man muss wohl die interaktive Abfrage nehmen, die umständlich zu bedienen war, kaum brauchbare Abfragebedingungen angeboten hat und offenbar massiv fehlerhafte Ergebnisse geliefert hat (ja ja, der gelobte technische Fortschritt). Auf diese Weise bin ich (dennoch, wenn auch mühsam) auf einige Programmpunkte gestoßen, die ich großenteils für nicht attraktiv gehalten habe (C-19-Bedingungen, Begrenzung der Teilnehmerzahl, Voranmeldung). Dann habe ich erst mal die Lust verloren, habe mir dann aber einen Programmpunkt vorgemerkt, den ich wahrnehmen würde, wenn es sich irgendwie ergibt und niemand eine bessere Idee haben sollte.


    Schließlich ist niemandem was besseres eingefallen und ich war bereit zu diesem Programmpunkt, einer Führung in einem Dorf. Um möglichst zu vermeiden, dass vor meiner Ankunft bereits die maximale Teilnehmerzahl erreicht wäre und ich wieder abdüsen müsste, war ich rechtzeitig dort, schließlich habe ich in den vergangenen Jahren unzählige Programmpunkte erlebt, wo dicht gedrängt etwa dreimal so viele Leute angestanden waren wie vorgesehen. Als die Uhrzeit erreicht war, war ich immer noch der einzige Interessierte, und so war die Führung sozusagen privatissime. Es hat unzählige mir noch nicht bekannte Informationen gegeben und ich war froh, auf diese Weise den Denkmaltag doch noch wahrgenommen zu haben. Leider habe ich aber feststellen müssen, dass es auch viele unschlüssige Aussagen gegeben hat und auf diverse Nachfragen nicht vernünftig eingegangen wurde. Sowas wie eine weitergehende Diskussion war offenbar nicht vorgesehen, schade, aber da ist halt nicht jeder der Typ dafür. Bisweilen habe ich den Verdacht gehabt, dass ich bei so manchem Thema mehr kompetent war. Trotz unzähliger Widersprüche und diverser schlicht und einfach falscher Aussagen dennoch ein Programmpunkt, wo ich "am Ende des Tages" (also jetzt) sagen kann, es hat sich gelohnt.

    Mich würde, wie bereits 2019, interessieren, in welchem Umfang Ihr am Denkmaltag teilgenommen habt. Die Abstimmung ist anonym, will heißen, man kann nicht sehen, wer wie abgestimmt hat.


    Es geht einfach bloß um die Größenordnung.


    Natürlich ist klar, dass man nicht immer frei ist bei der Entscheidung, wie intensiv man teilnimmt. Möglicherweise hat man durch Krankheit oder konkurrierende Termine den Denkmaltag nicht wahrnehmen können. Oder an dem Ort hat es bloß ein oder zwei Programmpunkte gegeben, dann kann man schlecht bei vier Programmpunkten gewesen sein. Wie gesagt, es geht bloß um die Größenordnung.


    Als Mitarbeiter gilt, wer Programmpunkte betreut hat, z. B. Besuchern Erklärungen gegeben hat (Stadtführung, Gebäudebesichtigung, Programmpunkte für Kinder betreut, ...) oder auch sein Haus zur Besichtigung geöffnet hat. Oder auch sonst irgendwie an der Organisation des Denkmaltages mitgewirkt hat.

    Wird der heutige Tag des offenen Denkmals zu einem Tag des zerstörten Denkmals?


    Die Maßnahmen zum Löschen des Brandes sind aufwendig. Offenbar besteht die große Gefahr, dass da einiges einstürzt. Am Montag wird das Geschäftsleben in der Altstadt stark beeinträchtigt sein. Glücklicherweise hat man mit der Karolinenstraße eine recht breite Straße zur Verfügung; in einer schmalen Altstadtgasse sähe das ganz anders aus. Und der nahe Rathausplatz bietet Platz für die Einsatzdienste.


    https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/umwelt_soziales/gesundheit/corona/allgemeinverfuegungen/2021-09-11_-_AV_Karolinenstr..pdf

    "Die Lage ist ernst" | Aktuelle Infos zum Brand in der Karolinenstraße | Presse Augsburg
    Die Lage in der Karolinenstraße ist ernst. Der Großbrand, der am gestrigen Spätnachmittag in einem denkmalgeschützten Haus ausgebrochen ist, ist zwar unter…
    presse-augsburg.de


    https://www.augsburger-allgemeine.de/img/bilder/crop59364946/5578035456-cv16_9-w1256/Gregor-Nagler.jpg

    https://www.altaugsburggesellschaft.de/wp-content/uploads/Karolinenstrae-679x1024.jpg


    Blick vom Rathausplatz zum Dom:

    https://presse-augsburg.de/wp-content/uploads/2021/09/karolinenstrasse_brand_071-1068x711.jpg



    Das Haus geht auf das 16. Jahrhundert zurück.

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    vorher waren die Fassaden überwiegend grau

    Wenn ich mir anschaue, wie die Fassaden in den 70ern oft waren, dann (also wenn es nur danach geht) will ich diese Zeit nicht zurückhaben. Alles irgendwie grau und rußig. Und heute alles farbenfroh, das gefällt mir wesentlich besser.