Beiträge von Markus

    Amthaus in der Brunnenstraße, erbaut 1611/14:



    Amtgasse 1, das Kapuzinerhaus, zählt zu den bemerkenswertesten Fachwerkgebäuden Weilheims:


    Der Name des Hauses bezieht sich wohl auf das Vordächlein am Giebel.

    Zitat

    Im Jahre 1565 wurde das stattliche Fachwerkhaus und heutige Kulturdenkmal als Schulhaus und Wohngebäude erbaut . Nach wechselvoller Geschichte erwarb die Stadt in den Jahren 1984 und 1985 die geteilt genutzten Haushälften. 2000 und 2001 wurden der Wohnteil saniert, der Scheunenteil abgebrochen und neu aufgeführt und die Stadtbücherei in dem markanten Gebäude mit 2700 Kubikmetern umbautem Raum untergebracht.

    Sehenswertes: Stadt Weilheim (weilheim-teck.de)






    Und als Abschluss noch der Überrest des einstigen Stadtschlosses, die sogenannte Schloss-Scheuer, im Nordosten an der Stadtmauer:


    Zitat

    Vom Schloss blieb lediglich ein 1469 in mittelalterlich verblattetem Fachwerk errichteter Flügel mit einer Bohlenstube im 2. Obergeschoss erhalten, der später (nach 1633/34) als Scheuer diente (sog. "Löwenscheuer").

    Altstadtrundweg.pdf (weilheim-teck.de)


    Zum Ausklang geht es nochmals in die Stadtgasse.


    Blick vom Ursulinentor ostwärts:


    Etwas unscheinbar liegt beim Ursulinentor das einstige Amthaus des Klosters Neustift (Casa Amministrativa dell´Abbazia de Novacella), ab dem 19. Jahrhundert genutzt als k.k.Rentamt, Magistratsgebäude, Kaserne, Sitz des städt. Elektrizitäts- und Wasserwerkes, Schulgebäude und Stadtbibliothek.




    Ein Blick in die Hintergasse:




    Eine letzte Ansicht Brunecks mit Stadtmauerturm, das war´s.

    p17006030ekcj.jpg

    An der Langhausnordwand ein Rosenkranzbild von 1523, links und rechts zwei Bilder von 1601, die Sintflut mit der Arche Noah und die Taufe Jesu darstellend.


    Die heilige Familie von Thomas Schick (1499):

    p1700609uek1z.jpg


    An den Ostwänden der Seitenschiffe und über dem Chorbogen das Jüngste Gericht, nachfolgende Aufnahme zeigt die Ostwand des südlichen Seitenschiffes:

    p1700614iujot.jpg

    Zitat
    Zur Linken Jesu die Darstellung der Hölle als Höllenrachen. Der an eine Säule gefesselte Beelzebub erwartet die Verlorenen: darunter ein Ketzerpapst, ein Kardinal, ein Bischof, Mönche, ein Kaiser und seine Fürsten; Wucherer, Spielmann, Henker, Buhlerin und Hexe; im Hintergrund Juden mit gelbem Ring und spitzen Hüten.

    (entnommen der oben verlinkten Kirchenbeschreibung)


    p17006122bjqk.jpg


    p1700613prk5u.jpg

    Weiter geht es mit der evangelischen Pfarrkirche Sankt Peter, einer spätgotischen Hallenkirche, die zwischen 1489 und 1522 errichtet wurde und eine frühere Kirche ersetzte.


    Kirchenbeschreibung (weilheim-teck.de)




    Im Inneren fallen sofort die reichen Netzgewölbe auf:



    Spätgotische Kanzel, am Korb das Martyrium der hl. Ursula und die vier Kirchenväter (später zu den vier Evangelisten umgedeutet), der Schalldeckel stammt von 1616.



    Ja, gut zu sehen in der Luftaufnahme im allerersten Beitrag.



    Stadtmauer bei der Rainkirche:

    bruneck34_img_4118etku8.jpg


    bruneck34_img_4121oqkww.jpg

    mit Ursulinenkirche



    Oberhalb der Stadt und Rainkirche das Schloss Bruneck:


    bruneck35_img_4107_scphjbf.jpg


    bruneck35_img_4117_sclik0s.jpg


    Zitat

    In jüngster Zeit diente Schloss Bruneck mehrmals als Notunterkunft für Schulen mit Platzmangel, nämlich für die kaufmännische Lehranstalt Bruneck (heute Handelsoberschule Bruneck) und für das Realgymnasium Bruneck. Schließlich wurde es von der Stiftung Südtiroler Sparkasse gekauft und der Stadtgemeinde Bruneck zur Benützung überlassen. Diese wiederum bot es dem Extrembergsteiger Reinhold Messner an, der im Juli 2011 hier sein Messner Mountain Museum Bergvölker eröffnet hat.

    Schloss Bruneck – Wikipedia (mit ein paar Innenaufnahmen)


    Museum - Messner Mountain Museen (messner-mountain-museum.it)


    bruneck35_img_412275j3n.jpg


    bruneck35_img_4123_scnej78.jpg


    bruneck35_img_4126_sctmk26.jpg

    Über die Raingasse geht es aufwärts zur Pfarrkirche Sankt Katharina auf dem Rain:

    bruneck32_img_4105_salek8b.jpg


    Der Patrizier Nikolaus Stuck stiftete im 14. Jahrhundert eine Kapelle. Um 1675 entstand die heutige Kirche, die nach dem Stadtbrand 1723 eine barocke Haube bekam. Bis 1972 gab es auf dem Turm noch einen Nachtwächter.


    bruneck32_img_4103_savwjfk.jpg

    Als Hochaltarbild findet sich die Vermählung der hl. Katharina.


    bruneck32_img_4112_sa7lkj5.jpg


    Rainkirche und Schloss Bruneck vor dem Kronplatz

    902px-Bruneck1.png (902×768) (wikimedia.org)


    Zitat

    Eine Sage rankt sich um die Glocke der Kirche. Als die Glocke verkauft werden sollte, konnten zwölf Pferde auf bergab führendem Weg sie nicht mehr vom Fleck bewegen und ein Zettel fiel vom Himmel. Auf ihm stand: „Katharina heiß’ ich, / alle Wetter weiß ich. / Alle Wetter vertreib’ ich, / und im Rainturm bleib’ ich.“ Als die Glocke daraufhin wieder zurückgebracht wurde reichten dafür zwei Pferde.

    St. Katharina auf dem Rain (Bruneck) – Wikipedia


    bruneck33_img_41094pjs5.jpg


    bruneck33_img_4115_saa1k44.jpg

    Feldseite vom Ursulinentor:

    bruneck28_img_4050_urylkt6.jpg


    bruneck28_img_4051ggk2j.jpg


    Das bedeutendste Fresko am Torturm wurde bei der Erhöhung des Torbogens z. T. zerstört, es geht wohl noch in die Zeit von Hans von Bruneck (15. Jahrhundert) zurück:

    bruneck28_img_4052wqk9g.jpg



    bruneck29_img_4056ajjoz.jpg

    Ursulinenkloster und -kirche am Tschurtschenthaler-Park.


    bruneck30_img_4054_uriak6t.jpg


    Ursulinenkirche (Bruneck) – Wikipedia


    Klostergarten


    bruneck29_img_4057_urmmk89.jpg


    bruneck29_img_40601wkbo.jpg


    Bildstock beim Ursulinentor:

    bruneck31_img_4058fmjzf.jpg



    Ein weiterer Bildstock befindet sich an der Straße nach Dietenheim

    766px-Bildstock_an_der_Straße_nach_Dietenheim.JPG (766×1024) (wikimedia.org)

    Blick zum Ursulinentor:


    bruneck23_img_4079_stz0j7r.jpg


    bruneck24_img_4041_strpkiy.jpg

    Links das Engelmohr-Haus mit einem Wappenfries aus dem 16. Jahrhundert an der Fassade. Im rechten Gebäude gibt es passend zu Südtirol ein Speckmuseum.


    Wohl die Erdgeschosshalle vom Engelmohr-Haus (?):

    bruneck25_img_4043e8kpk.jpg


    Im Inneren wären noch einige weitere Häuser recht spannend.


    bruneck24_img_4042_stfmkf9.jpg


    Das mittige Nöcklerhaus (Nr. 53) aus gotischer Zeit mit hübschem Zinnengiebel:

    bruneck24_img_4082_sthaj9r.jpg


    Den westlichen Abschluss der Stadtgasse bildet das Ursulinentor:

    bruneck26_img_4044_stlekhs.jpg


    bruneck26_img_4045_urggkie.jpg

    Das Ursulinentor (La Porta delle Orsoline) wird auch Klostertor und Unteres Tor genannt. Frühere Namen waren Neutor und Gänsetor.

    Durch das Rienztor geht es nochmals in die Altstadt:

    bruneck19_img_4015_riioji9.jpg


    Stadtgasse westwärts:

    bruneck20_img_4017_stlmkok.jpg


    bruneck20_img_4019_stmvj4b.jpg


    bruneck22_img_4035_stwtj8k.jpg

    Mittig die zweite Störung der Gasse aus jüngerer Zeit in Form von Athesia, wobei das sicherlich einige nicht weiter stört.


    bruneck21_img_4024_sto7kdg.jpg


    Die Nr. 62, das Kirchbergerhaus ist erreicht, daran anschließend weitere schmale Häuser mit Zinnenabschlüssen:

    bruneck23_img_4037_stq4krx.jpg


    Das Kirchbergerhaus war ursprünglich Sitz der bischöflichen Verwaltung. Beim Brand von 1723 wird der aus drei Häusern bestehende Bau eingeäschert und anschließend von Bischof Graf Künigl dem Bierbrauer Johann Kirchberger verkauft. Neben den offenbar noch vom Vorgänger erhalten gebliebenen steingerahmten Spitzbogenportalen schmücken das Haus Architekturmalereien und ein weit vorkragender Erker mit dem Wappen des Bischofs von Brixen.


    bruneck23_img_4039_st0ajui.jpg


    bruneck23_img_4078_stvgkau.jpg

    Weilheim an der Teck war im 11. Jahrhundert Hauptsitz der Zähringer, die 1073 hier das Kloster St. Peter gründeten, welches 1093 in den Schwarzwald verlegt wurde.


    "Auch wenn Weilheim keine eigentliche Gründung der Zähringer ist, so stand hier im 11. Jahrhundert deren Stammsitz auf der Limburg. Die Verbindung zu den übrigen Stadtgründungen des bedeutenden Herzogsgeschlechts war somit naheliegend. Zwölf Städte in Deutschland und der Schweiz bilden die Zähringerstädte. Die heutige enge Zusammengehörigkeit reicht in die Gründungszeit der meisten Städte zurück. Allen ist gemeinsam, dass sie zum Besitztum der Herzöge von Zähringen gehörten, die mit einheitlicher Rechtsprechung und der Verleihung von zahlreichen Rechten an die Orte eine fortschrittliche Regierung über ihre großen Ländereien führten. Die meisten Städte wurden gar von ihnen gegründet."

    Zähringerstädte: Stadt Weilheim (weilheim-teck.de)


    Altstadtrundweg.pdf (weilheim-teck.de)


    Die Stadt im Landkreis Esslingen hat heute etwa 9500 Einwohner. Nachfolgend ein paar eigene Aufnahmen von einem kurzen Aufenthalt im Anschluss an Wiesensteig und vor Kirchheim unter Teck im Februar 2019.


    Hauptsehenswürdigkeit ist die evangelische Stadtpfarrkirche Sankt Peter am Marktplatz (Innenaufnahmen folgen noch):

    p1700617_evang_stadtp88ko6.jpg


    Marktplatz mit Pfarrhaus von 1733 (im Hintergrund) und der Nr. 4, das sogenannte Bürgerhaus von 1557 (rechts):

    p1700618_marktplatz_p7sk82.jpg


    p1700616_buergerhausbtkk7.jpg


    Pfarrhaus (Kirchgasse 1) an der nördlichen Stadtmauer:

    p1700629_pfarrhaus1rke5.jpg


    Marktstraße mit Rathaus von 1777:

    p1700624_marktstr_rat6fkgy.jpg


    p1700637bmkrk.jpg

    Insgesamt ist der übersichtliche Altstadtkern ziemlich uneinheitlich. Ein paar tollen Fachwerkhäusern stehen wenig einfühlsame Neubauten und Baulücken gegenüber. Auch ist die Abgrenzung des Altstadtbereiches wenig ersichtlich.


    Marktstraße 3, das Weiß´sche Haus von 1749:

    p1700619_weissches_hamjk8g.jpg


    p170062553kb0.jpg


    p1700627_marktstr_5tmkiw.jpg

    Marktstraße 5, ein 1581 errichtetes Fachwerkhaus. Im 1. Obergeschoss hat sich eine Bohlenstube teilweise erhalten. 1986 grundlegend restauriert.

    bruneck15_img_4005_ob5gjus.jpg


    bruneck16_img_4001_ob9bkhs.jpg

    Palais Sternbach und Mariensäule


    "Bartholomäus von Welsberg erbaute das Anwesen und auch die heutige Pfarkirche östlich davon. Er war Schlosshauptmann von Bruneck und kaiserlicher Rat unter Maxililian I. Nach häufigen Besitzerwechseln erneuerte Anton Wenzel Freiherr von Sternbach, einer der reichsten Grundherren Tirols, das Gebäude von Grund auf, sodass es 1684 vom Fürstbischof in den Rang eines Ansitzes mit dem Namen Sternbach erhoben wurde. Es wurde sodann eine Hauskapelle in den neuen Ansitz eingebaut und vor dem Gebäude die steinerne Bildsäule der Maria Immaculata vom Bildhauer Michael Rasner 1701 errichtet. Aufgrund seines Kupferdaches blieb das Palais beim Stadtbrand 1723 verschont. 1738 stiegen hier Kaiser Franz Stephan von Lothringen und Maria Theresia bei der Durchreise für eine Nacht ab."

    Oberragen (Bruneck) – Wikipedia


    bruneck16_img_4003_obn7jbh.jpg



    bruneck17_img_4010_obq7kr7.jpg


    bruneck17_img_4011_objqkmq.jpg


    Die beiden zinnengeschmückten Häuser Oberragen 29 und 31

    1024px-Bruneck_Oberragen_4.jpg (1024×728) (wikimedia.org)



    bruneck17_img_4008_ob6hkc1.jpg

    Oberragen und Pfarrkirche zu unserer lieben Frau, im Hintergrund der oder das Widum (Widum = Pfarrhof im Tirolerischen)


    Widum (Oberragen 22)

    1024px-Bruneck,_Pfarrwidum.jpg (1024×768) (wikimedia.org)



    bruneck18_img_4013ibj2v.jpg


    bruneck18_img_40143cklj.jpg

    Weiter geht es in Ragen, noch zu Bruneck gehörig, aber außerhalb der einstigen Stadtbefestigung.


    bruneck14_img_3997_obdskdf.jpg

    Der Straßenzug nennt sich Oberragen.

    Oberragen (Bruneck) – Wikipedia


    bruneck14_img_4100_obdkjc5.jpg

    Seeböckhaus an der Abzweigung zum Schlossweg.


    bruneck14_img_3999_obgck22.jpg


    Stadtgasse 6 mit Zinnenabschluss, zweigeschossigem Erker, spitzbogiger Eingangstür und Jahreszahl 1657 an der Graniteinrahmung der Fenster im Erdgeschoss:

    bruneck15_img_4000icjrl.jpg


    Der Oberragen ist ein Locus classicus für Freunde von Wohnhäusern mit Zinnenkränzen:

    bruneck15_img_4002_obqwkkg.jpg


    Hier mit dem Turm von St. Katharina auf dem Rain im Hintergrund:

    bruneck15_img_4012pnktp.jpg


    bruneck15_img_4007v7jaa.jpg

    Darüber das Schloss.


    bruneck15_img_4009zqj9j.jpg

    Das Gebäude rechts, die Stadtgasse 7 ist die ehemalige Fragsburg, die im 15. Jahrhundert eine Zeitlang dem Tiroler Landesfürsten Sigmund dem Münzreichen gehörte:

    bruneck12_img_3996koj4r.jpg


    bruneck12_img_3990xokjk.jpg


    bruneck12_img_3989_stk1jdt.jpg

    Die Granitrahmung der Eingangstür ist mit 1769 bezeichnet.



    bruneck12_img_3994_stnmk0w.jpg

    Das links angeschnittene Gebäude, Stadtgasse 4, einer der beiden Fremdkörper, zumindest für mich, an der ansonsten doch sehr harmonischen Stadtgasse, das Schreibwarengeschäft Athesia. Der Name klingt mir ein wenig nach einer Krankheit, der zweite Fremdkörper ist ebenfalls ein Buchgeschäft, gleichfalls Athesia und in der Alt- und Neustadt Sterzings ist mir insgesamt gerade mal ein Gebäude sehr störend aufgestoßen, ein Buchladen mit dem Namen Athesia...

    Andererseits muss man ja in der heutigen Zeit schon froh sein, wenn es da und dort Buchläden auch noch gibt (da hat man z. B. im Münchner Nordosten so seine Mühe damit, offenbar muss man dafür schon bis in die Innenstadt...).


    bruneck13_img_3995_sta8jbc.jpg


    Stadtgasse 2 ohne Grüst:

    602px-Stadtgasse_2.jpg (602×1024) (wikimedia.org)


    Rückseitig:

    bruneck13_img_4102d9k1j.jpg


    Das Unterrainertor schließt die Stadtgasse nach Osten ab:

    bruneck13_img_3992_unv4kli.jpg


    bruneck13x_img_4098lok2f.jpg


    bruneck13_img_3993l5jnh.jpg

    Das Tor wird auch Oberes Tor und Ragentor genannt. Das größere Fresko zeigt den Stadtgründer Bischof Bruno. Das schlecht erhaltene untere Bild geht noch in die Zeit von Michael Pacher zurück.

    bruneck08b_img_3980xsk5g.jpg

    Das sechsachsige Neuhauserhaus (Stadtgasse 29) wird auch Michael-Pacher-Haus genannt, weil im 15. Jahrhundert dort der berühmteste Künstler Brunecks lebte und arbeitete.


    bruneck08c_img_3981_ss9kj1.jpg


    "Bei der letzten Restaurierung konnten an der linken Fassadenfront Renaissancefresken entdeckt werden, die seither ausgespart blieben. Sie zeigen reiche Rankenmalerei mit Fabelwesen und Schriftbändern auf weißem Putz. Der Teil eines schwarz-goldenen Reichsadlers gehört hingegen zu einer älteren Putzschicht."

    Stadtgasse (Bruneck) – Wikipedia


    Die von einem Erker gezierte einachsige Nr. 27 wird von Zinnen abgeschlossen:

    768px-Bruneck,_Stadtgasse_27.jpg (768×1024) (wikimedia.org)


    bruneck08d_img_3985_sm1k3j.jpg



    bruneck08_img_3979_st3lku5.jpg


    bruneck09_img_3982_stw0j8o.jpg

    Der weitere Verlauf der Stadtgasse ostwärts mit gleich drei zinnenbekrönten Wohnhäusern.


    bruneck09_img_3984_stirjoo.jpg

    Die Nr. 23 mit Architekturmalereien und einem Adam und Eva darstellenden Gemälde zwischen den Fenstern im ersten Obergeschoss.

    Die Nr. 21 wird durch einen Zinnenkranz abgeschlossen.


    Fabelmalereien an der Nr. 16

    768px-Bruneck,_Stadtgasse_16.jpg (768×1024) (wikimedia.org)


    Ein weiteres Haus mit Zinnenabschluss und modernem, auf die Bäckerei bezogenem Sgraffito:

    456px-Stadtgasse_15.jpg (456×1024) (wikimedia.org)



    Die Nr. 11 mit Fassadenmalereien um die Fenster und am Eck, links das zur Straße einachsige, aber zur Rienz hin breiter werdende Paradeishaus (auf der allerersten Aufnahme im Strang das vierte Haus von rechts in Gelb):

    bruneck10_img_3986_st60jfo.jpg


    Damit ist das Rienztor (La Porta della Rienza) erreicht, hier die Stadtseite (auf einmal war es schwer drauf zu bekommen):

    bruneck11_img_3987_rinljv0.jpg

    bruneck11x_img_3988twjfi.jpg

    Das Rienztor wurde auch Apothekentor, Brückentor, Spitalstor, und Tor bei der Fleischbruggen genannt.

    Durch Bruneck führte die alte Handelsstraße von Augsburg nach Venedig, die Strada d´Alemagna.

    bruneck06_img_4032_sty5jjm.jpg

    Die Nr. 48 mit barockem Giebel und Relief eines Kaufmannes mit Spruchband.


    bruneck06_img_4030_std8ju2.jpg


    Vom ehemaligen Gasthof Goldener Hirsch blieb das Wirtshausschild:

    bruneck06_img_4077_stywjyu.jpg



    bruneck07_img_3977_st3dj2s.jpg

    Ein Gebäude weiter, die Nr. 44, das ehemalige erste Rathaus der Stadt, das sogenannte Strehlehaus, mit Vorschussmauer, weit vorkragendem Erker, älterem Portal und Architekturmalerei.


    bruneck07_img_4090_stywj8l.jpg


    bruneck07_img_4027_sth3krn.jpg

    Links daneben die zweiachsige Nr. 42 war das zweite Rathaus.


    768px-Stadtgasse_42.jpg (768×1024) (wikimedia.org)


    Stadtgasse Blickrichtung Osten:

    bruneck08_img_4022_stwsjt2.jpg

    Bruneck (ital. Brunico) ist der Hauptort des Pustertals und mit knapp 17000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt Südtirols.


    Bruneck vom Kronplatz gesehen, Blick ins Tauferer Tal

    1024px-Bruneck_vom_Kronplatz.jpg (1024×641) (wikimedia.org)


    Luftaufnahme von 2018

    1024px-I-Bruneck_008.jpg (1024×577) (wikimedia.org)


    Die nachfolgenden eigenen Aufnahmen sind von 2014.


    Ein erster Blick auf die vom Schloss überragte Altstadt und die Rienz:

    bruneck01_img_3969zxj2i.jpg


    Durch das Florianitor (La Porta di San Floriano), auch Lucke oder Schlipfturm genannt, eines von vier Stadttoren, geht es in die Altstadt:

    bruneck04_img_4063_flegjo6.jpg


    bruneck05_img_406808kux.jpg

    Blick vom Tor zum ehem. Gasthof zum goldenen Hirschen, überragt vom Schloss.


    Bevor man die Stadtgasse erreicht, wird noch die Hintergasse gequert:

    bruneck02_img_3971_hi9ok3o.jpg


    bruneck03_img_3973bfkrg.jpg


    bruneck04_img_3974_flc5j8b.jpg

    Stadtseite vom Florianitor


    Die Stadtgasse ist erreicht und ein erstes Wohnhaus mit Zinnengiebel und Erker, das Stoffelehaus (Nr. 50):

    bruneck06_img_4025_st4tkzm.jpg

    p1820999a3jdm.jpg

    Evangelische Schlosskirche Sankt Michael. 1719 ließ Graf Christian Albrecht von Wolfstein benachbart zum Schloss eine neue Kirche errichten, geweiht 1723.


    p1820997_evang_schlosvnkas.jpg

    Das Innere beherrscht vom Kanzelaltar und dem Herrschaftsstand im Westen.


    p1820998mcjx5.jpg


    Neben spärlichen Mauerresten blieb vom gewaltigen Schloss nur das Torwärterhaus übrig, welches durch einen Gang mit der Schlosskirche verbunden ist:

    p1820995_schloss_obergvjk1.jpg


    p18209930gj3z.jpg


    p1820994qmjkq.jpg


    Die Jahreszeit wechselt und die Richtung auch:

    img_0380mzjt0.jpg


    img_0382jbjd5.jpg


    Soweit einige Aufnahmen aus dem oberpfälzischen Sulzbürg.

    Nun geht es noch vom Marktplatz die 20 Prozent Steigung den Schlossberg rauf, vorbei am ehemaligen Zehentstadel aus dem 17. Jahrhundert und zwei bis 1956 genutzten Ziegenställen .


    p1820986awjf8.jpg


    p1820987_schlossberg_2zkfm.jpg


    p1830005dikuj.jpg


    p1830004_ziegenstaellk9jnj.jpg

    Ehem. Ziegenställe


    p183000316ksh.jpg


    Oben am Schlossberg parallel zueinander liegend die katholische Pfarrkirche und die evangelische Schlosskirche:


    p1820988_schlossberg_1rk3q.jpg


    p1820991_kath_pfarrki5cjtq.jpg

    Kath. Pfarrkirche Mater Dolorosa, erbaut 1756-58 als Kirche des benachbarten Kapuzinerhospizes.


    p18300019ekf7.jpg

    Zwei ältere ehemalige jüdische Wohnhauser sind Hinterer Berg 1 und 3, letzteres geht wohl noch im Kern in das 15. Jahrhundert zurück und beherbergte das erste Ritualbad im Ort:

    p1820977_hinterer_berldkje.jpg


    Nahebei der Eingang zum Jüdischen Friedhof, das Tor von 1905.

    p1820978_juedischer_fz4k3o.jpg


    p1820979rbk6w.jpg


    1024px-Sulzbürg_-_Israelitischer_Friedhof_005.JPG (1024×683) (wikimedia.org)


    Unweit davon müssen irgendwo noch Felsenwohnungen am Osthang des Schlossberges existieren. Gefunden habe ich sie nicht, der Friedhof war auch zu.


    Sulzbürg: Felsenwohnung (wandern-und-geschichte.de)


    p18209810pjbl.jpg


    p1820982mvko0.jpg


    p1820983d9jmi.jpg


    Engelgasse:

    p1820980_engelgasse_w3fjj3.jpg


    Zurück am Marktplatz:

    p1820984_marktplatz_wsljhe.jpg

    Weiter geht es mit dem Mühlhauser Torhaus in der Badgasse, laut Denkmalliste in das 17./18. Jahrhundert zurückgehend:


    p1820968_badgasse_15_0ckz9.jpg

    Marktseite


    p18209697akzm.jpg

    Tordurchfahrt mit Bohlendecke und neuerer Wandbemalung, die auch u.a. das einstige den Ort überragende Schloss zeigt.


    p1820971mfkke.jpg

    Feldseite

    Da ist man dann auch gleich aus Sulzbürg draußen und im Wald...


    p182097234jwc.jpg


    p1820973axjgc.jpg


    Baustelle des einstmaligen Gasthauses zum Hirschen am Vorderen Berg:

    p1820976_vorderer_berdwjxl.jpg


    p1820975kbjvy.jpg

    Vorderer Berg, oberhalb verläuft parallel die Engelgasse.


    Die evang. Marktkirche erinnert daran, dass in das um 1560 evangelisch gewordene Territorium der Wolfsteiner in der weitestgehend katholischen Oberpfalz nach dem 30-jährigen Krieg Glaubensflüchtlinge aus dem oberösterreichischen Ländchen ob der Enns nach Sulzbürg kamen. Am Marktplatz gibt es entsprechend das sogenannte Landl-Museum.