Beiträge von Fachwerkliebhaber

    Das einzige vernachlässigte Haus der Umgebung:



    Gegenüber:



    Im Gerbergässlein. Es verläuft parallel zur Gerbergasse:







    In der Gerbergasse ein paar Altstadthäuser, welche um die Jahrhundertwende umgebaut wurden:




    Der Barfüsserplatz. Die Nordseite mit dem historischen Museum, der ehemaligen Barfüsserkirche. Rechts daneben das Stadtcasino Basel mit sehr angepassten Erweiterungsbau vom Architekturbüro Herzog & de Meuron:




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    Ecke Leonhardsgraben:


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    Der Leonhardsgraben, der ehemalige Graben der Stadtmauer. Rechts an den Häusern kann man noch gut den Verlauf erahnen. Diese Bauten wurden im 18. und frühen 19. Jh. als, die Befestigungsanlage aufgegeben wurde, an dieser angelehnt errichtet:


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    Anschließend südlich der ehemalige Klosterkomplex, ab 1668 Lohnhof, im 19. Jh wurde es zum Gefängnis, seit 1995 befindet sich ein Musikinstrumentenmuseum, ein Kellertheater und ein Hotel in der immer noch als Lohnhof bezeichneten Anlage:









    Nun geht es in den Innenhof, der ehem Kreuzgang:



    Heute gehts ins Innere der Leonhardkirche. Die Kirche stammt zum größten Teil aus dem 14. Jh., nach der Zerstörung des Vorgängers durch das Erdbeben von 1356. Bis auf die leider nicht zugängliche Krypta ist nichts vom romanischen Vorgängerbau erhalten. Ab 1481 wurde die Kirche in eine Hallenkirche umgebaut. 1529 wurde sie reformiert, zuvor ein katholisches Kloster:



    bemerkenswert der gut erhaltene Lettner:








    Der Chor



    :

    Besonders malerisch der kleine Platz mit Brunnen an der Ecke Kleiner Heuberg;






    Das Eckhaus von der Seite ist ein Fachwerkhaus:



    Links das Haus zum Löwenzorn mit leichten Sgraffito-Malereien, erbaut von Heinrich Meltinger 1518, die Malereien von 1555-1610:







    Dieses Haus hatte zwar einen schönen Innehof, doch leider war der besetzt mit einer Gesellschaft. Gegenüber, daher ein ähnlich schöner Hof eines typischen Baseler Stadthauses:



    Folgen wir weiter zunächst der Straße "Spalenberg":






    Wir biegen nun links in die Gasse "Heuberg":





    Links kommt die große Überraschung: eine herrliche Renaissancefassade des Spiesshofs. Im Kern aus dem 13. Jh. 1546 hatte der reiche Händler Johann von Brügge das Anwesen erworben und vom Architekten Daniel Heintz 1585/90 umbauen ließ:





    Eine alte Villa wurde in der Feldmannstraße für Investorenschrott einfach so abgerissen:


    Privat-Investor baut elf Eigentumswohnungen: Anwohner geschockt: Die alte Villa in Saarbrücken ist weg
    Nicht nur die Anwohner in der Feldmannstraße waren überrumpelt, als die Abrissbagger anrückten. Eine über 100 Jahre alte Villa wurde abgerissen, um einen…
    www.saarbruecker-zeitung.de

    Das lässt sich vielleicht mit der rheinischen Selbstzufriedenheit erklären. Wir haben ja den Dom, die romanischen Kirchen, also wem interessiert der Rest :aufdenkopf:


    Vielleicht wollte man aber auch wie in nicht allzu vielen anderen Städten in der West-BRD mit der Vergangenheit komplett brutal "aufräumen" und einen "Bruch" durch die Architektur vollziehen? Die verkehrgerechte Stadt hat wohl auch ne Rolle gespielt siehe Domplatte und B55, sowie die Straße Blaubach...

    Spalenberg 22, das Haus "Zum Wolf": es wurde 1915 vom Kunstmaler und Werbetechniker Burkhard Mangold mit jugendstilhafter Sgrafittomalerei versehen. Die Gegenstände sind sehr exotisch, da es in diesem Haus ein Kolonialwarenladen gab. Sehr politisch unkorrekt aus heutiger Sicht :--) :lachentuerkis:









    Gegenüber mündet die Straße Gemsberg:




    Die typischen Dreierfenster mit erhöhten MIttelfenster, findet man sehr häufig im alten südwestdeutschen, alemannischen Kulturraum:



    Der Rümelinplatz mit (obligatorischen) Brunnen:



    Und Neorenaissancegebäude:




    Nun geht es die Schnabelgasse Richtung Spalenberg: