Markdorf (Galerie)

  • Markdorf hat etwa 14000 Einwohner und liegt am Fuß des Gehrenberges im oberschwäbischen Hinterland des Bodensees. Benachbarte Städte sind Ravensburg, Meersburg und Friedrichshafen. Die Stadtgründung erfolgte Mitte des 13. Jahrhunderts. Markdorf gehörte über Jahrhunderte den Konstanzer Bischöfen, bis es 1803 an Baden fiel. Ein großer Stadtbrand im Juli 1842 hat den alten Häuserbestand insbesondere im Bereich der Pfarrkirche stark dezimiert.


    Markdorf von der Wallfahrtskirche Baitenhausen aus:


    Ein erster Blick auf Untertor und Bischofsschloss:


    Stadtseite des Untertores, 13. Jahrhundert, mit gotischem Staffelgiebel.


    Marktstraße:


    Bischofs- bzw. Altes Schloss, wie das Untertor an Meersburg erinnernd. Unter Hugo von Hohenlandenberg wurde um 1510 an der Stelle einer älteren Burg der heutige Bau mit dem mächtigen Steinhaus errichtet. Er steht in der SW-Ecke der Altstadt.



    Durch den Schloßweg geht es zum Hexenturm, der wie das Untertor noch in das 13. Jahrhundert zurückgeht. Heute befindet sich darin ein kleines Museum.


    Detail:



  • Pfarrkirche Sankt Nikolaus


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    Der neugotische Hochaltar mit der Geburt Christi:

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    Wandmalereien mit Passionsszenen im rechten Seitenschiff


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    Schutzmantelkapelle mit der 1474 von Hans Rueland geschaffenen und recht berühmten Schutzmantelmadonna.


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    Ulrichstraße (die Aufnahme gab es mal vor einiger Zeit bei Wer kennt´s)


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    Spitalkirche Sankt Peter und Paul


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    Der Waldseer Hof an der Spitalstraße, einer der erhaltenen Pfleghöfe.


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    Auf der anderen Straßenseite die Torkelscheuer vom Heggbacher Hof.


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    Heggbacher Hof


    Markdorf: Nach Abrissplänen des Eigentümers: Stadt Markdorf will Erhalt des Heggbacher Hofes | SÜDKURIER Online (suedkurier.de)



    Vorstadt Obere Auen:

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  • Markdorf ist mir sehr vertraut, weil dort Onkel und Tante wohnen und wir fast jedes Jahr in ihrem (großen) Haus wohnen dürfen während sie verreist sind. Mit herrlichem Blick vom Gehrenberg auf den Bodensee und den Säntis.

  • Es geht weiter über die Obertorstraße zum Obertor.





    So kann man natürlich auch parken, quer über den Gehweg und das Fotomotiv Obertor wird dadurch auch entsprechend bereichert...


    Vom Obertor blieb nach 1842 nur die spitzbogige Durchfahrt.

    Links vor dem Obertor steht ein steinerner Tisch, der "Scheublinstisch". Die Inschrift entlang des Tischrandes berichtet von einer Markdorfer Bruderschaft. Sie feierte alljährlich im Bischofschloss mit einem großen Mahl die Herrenfasnacht. Seitlich des Obertores stand bis zur Brandkatastrophe von 1842 der Blaserturm an der höchsten Stelle der Oberstadt.

    Narrenzunft Markdorf - Zunfthaus Obertor Narrenzunft Markdorf (narrenzunft-markdorf.de)


    Feldseite vom Obertor.


    Hier mit der inzwischen zum Wohnhaus umgebauten ehemaligen Winzerstube zu den 3 Königen:


    Das einstige Siechenhaus vor dem Obertor mit der Kapelle Sankt Mauritius.


    Altes Schloss von Süden, davor verläuft die B33 Ravensburg - Meersburg durch Markdorf, auf der sich heutzutage wohl regelmäßig der Verkehr schon weit vor dem Städtchen staut...

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    Der Weingartener Hof (Unterhof) an der Talstraße (nordwestlich der Altstadt), einer von einstmals 10 Klosterhöfen (gemäß der Internetseite Markdorfs).


    Daneben stand der Heiligkreuztaler Hof, auch Oberhof genannt, 1773 errichtet. Dieser brannte 2014 nieder:

    Markdorfer Oberhof brennt nieder | schwäbische (schwaebische.de)


    Was stattdessen dort gebaut wurde, kann man rechts vom Weingartener Hof erahnen:




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    Gasthof Krone vor dem Untertor


    Und zum Abschluss die Feldseite vom Untertor:

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