Oettingen in Bayern (Galerie)

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    Zwinger 7 (in der Denkmalliste vorhanden), ein wenig vernachlässigt...


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    Zwinger 1, Ecke Rosengasse, die Rosenbäckerei.


    Auf den Zwinger folgt nach Westen die Hofgasse.


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    Hofgasse 13 und 15 (Gasthaus zum Engel), ein typisch schwäbisches Gebäude mit Schweifgiebel und Gesimsen aus dem frühen 18. Jahrhundert.


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    Das Haus Hofgasse 9/11 mit Resten eines Kalkplattendaches hat 1945 zwar überstanden, macht aber aktuell einen stark heruntergekommenen Eindruck.


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    Wir sind mal wieder an der kleinen Parkanlage bei der kath. Pfarrkirche angelangt. Hier stand bis Mitte des 19. Jahrhunderts das Alte Schloss. mit dem Nordflügel zur Kirche hin.

    Nach Osten folgte unmittelbar darauf das 1945 zerstörte und nicht wieder aufgebaute Deutschordenshaus. An dessen Stelle heute u.a. ein Nachkriegsbau mit dem Heimatmuseum (rechts angeschnitten). Links vom Denkmal die gerade gezeigte Hofgasse 9/11.


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    Deutschordenshaus 1945


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    Deutschordenshaus, Westflügel, vor 1945


    Portal am Hauptbau:

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  • Das Haus Hofgasse 9/11 mit Resten eines Kalkplattendaches

    Das kenne ich noch nicht.

    Schieferplatten und andere Steinplatten schon, aber Kalkplatten? Aus Kalkstein? Sind die haltbar? Ich dachte immer, Kalkstein ist ziemlich weich und auch wasserempfindlich. Weißt Du mehr darüber?

  • Danke für die Links, der Wikipediaartikel ist ja sehr detailliert und genau wie selten mal einer. Demnach sind die Kalkplatten sogar sehr haltbar - man muß wohl nur alle 50 Jahre was machen. Erstaunlich fand ich, daß es wohl üblich ist, mehrere Schichten übereinanderzustapeln - dadurch werden die Dächer sehr schwer. Und die Bauweise der Jurahausdächer ohnehin, bei denen die Platten wohl nur aufgelegt werden und aufgrund ihres eigenen Gewichts halten, weswegen die Dachneigung gering sein muß, damit sie nicht abrutschen. Und die Gewinnung der Platten - 40% Ausbeute, der Rest nur Schutt, hat mich jetzt auch gewundert, daß man bei dieser Methode geblieben ist.

    Optisch sehen Häuser mit solchen Dächern aus wie aus dem Stein herausgewachsen, sie verschmelzen mit der Umgebung.