Schweinfurt (Allgemeines)

  • Eine sehr interessante Meldung aus Schweinfurt, die aber noch Fragen offenlässt: Im ältesten Teil der Schweinfurter Altstadt wird das Baudenkmal in der Burggasse 17 (ungefähr 16 Jahrhundert) saniert. Es wurde im Krieg teilzerstört, der Giebel auf dem alten Foto ist nicht mehr da. Die grosse Frage ist jetzt natürlich, ob das alte Erscheinungsbild rekonstruiert wird? Heute wird die Öffentlichkeit informiert. Ich bleibe da für weitere Infos dran.


    Zitat
    Die Altstadtsanierung im Zürch ist auf der Zielgeraden – seit 1985 wird in einem der ältesten Teile der Altstadt saniert. Nun beginnt die Sanierung eines weiteren bedeutenden Schweinfurter Baudenkmals in der Burggasse 17, welches nach vielen Jahren des Dornröschenschlafs schon bald in alter Schönheit erstrahlen wird. Bereits bei den Vorbereitungsarbeiten kamen interessante und sehenswerte Funde zu Tage.
    Am Donnerstag, 24. Juni um 14:00 Uhr wird Baureferent Ralf Brettin gemeinsam mit den Eigentümern und Investoren, den Eheleuten Müller, die Öffentlichkeit über das Sanierungsvorhaben im Anwesen Burggasse 17 informieren.


    Schweinfurt: Sanierung Baudenkmal Burggasse 17 beginnt





    1024px-Schweinfurt%2C_Burggasse_17-20160312-002.jpg


    [/url][url=https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schweinfurt,_Burggasse_17-20160312-002.jpg]Schweinfurt, Burggasse 17-20160312-002[/url]

    Tilman2007, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons



  • Burggasse 17 gehört zu den absolut erhaltungs- und damit sanierungswürdigen Gebäuden. Der geschwungene Giebel ist natürlich sehr gewöhnungbedürftig, wenn man das Gebäude seit Jahrzehnten nur im heutigen Zustand kennt. Der Artikel in der Zeitung sagt nicht aus, ob der Giebel und damit der Vorkriegszustand wiederhergestellt wird, aber selbst, wenn nur der gegenwärtige Baubestand saniert wird, ist das sehr erfreulich.

  • Anbei ein sehr interessanter und aufschlussreicher Artikel zu Bauvorhaben in der Schweinfurter Altstadt. Der Bericht bestätigt, dass Burggasse 17 tatsächlich seinen Renaissance-Giebel zurückerhält. Und das Haus Rittergasse 16, momentan noch extrem entstellt, wird nicht nur saniert, sondern erhält auch seinen zerstörten Giebel zurück. :applaus:


    Zitat

    Vom Start am Rathaus führten die drei Stadtsanierer Hans Hatos (Leitung), Karin Fuchs und Stefan Jopp in den Zürch und dort zur Rittergasse 16. Nach einem Eigentümerwechsel werden in dem eher unscheinbaren Haus fünf kleine Apartmentwohnungen in den Obergeschossen entstehen. Das Gebäude bekommt auch wieder einen Giebel, nachdem das alte Dach im Zweiten Weltkrieg Opfer eines Bombenangriffs geworden war.


    Philomena und Peter Müller sind beide Kirchenmaler und sanieren mit der Burggasse 17 eines oder gar das älteste Schweinfurter Bürgerhaus. Im Inneren gibt es zahllose Malereien aus längst vergangener Zeit (ab 1563), die freigelegt und aufgefrischt werden. Auch dieses Haus bekommt wieder einen (Renaissance-)Giebel. In nur zwei Jahren soll das restaurierte Wohn- und Geschäftshaus das "Erste Haus am Platz" sein, so Oberbürgermeister Sebastian Remelé bei Beginn der Bauarbeiten im Juni.


    Schweinfurt saniert: Moderne Wohnungen in alten Stadthäusern