Marktplätze - städtebauliche oder funktionale Besonderheiten

  • So stellt man sich vielleicht eine Altstadt vor: Egal ob sie groß oder klein ist, irgendwo mehr oder weniger in der Mitte befindet sich ein Platz mit dem Namen "Marktplatz", der städtebaulich, funktional und gefühlsmäßig allgemein als der Mittelpunkt der Stadt angesehen wird und an dem das (historische) Rathaus steht, so wie es in München halt ist. Es gibt aber viele Städte, bei denen es nicht idealtypisch ist.


    Lasst uns Beispiele sammeln. Ich habe einige in petto, die ich vielleicht nicht gleich alle wie das Pulver verschieße.


    Als Marktplatz im Sinne dieses Stranges gilt nicht jeder beliebige Platz, sondern nur einer pro Altstadt, der so heißt oder es kraft seiner städtebaulichen oder funktionalen Eigenschaften ist.


    Ein ähnlicher Strang beschäftigt sich mit denen, die "Ring" heißen:

    Ringplätze

  • Wenn ich richtig verstehe, geht es um Marktplätze in der Mitte einer Altstadt, auf denen das Rathaus steht.


    Ich steuere ein paar Beispiele hinzu:


    Demmin (Altstadt...an der Stelle na ja.... aber immerhin ein Marktplatz mit rekonstruiertem Rathaus)

    https://upload.wikimedia.org/w…t_Rathaus_Kirche_2012.jpg


    Schweinfurt

    https://upload.wikimedia.org/w…t_-_Marktplatz_-_2017.jpg


    Mannheim (keine eigentliche Altstadt mehr, aber ein Rathaus)

    https://images.app.goo.gl/QEbjzkrm652nz2aE8


    Alsfeld

    https://images.app.goo.gl/jiXmdEAgVbAdcg196


    usw. bis ins Unendliche... :wink:

  • Wenn ich richtig verstehe, geht es um Marktplätze in der Mitte einer Altstadt, auf denen das Rathaus steht.

    Nein, genau andersrum. Ich habe an die Fälle gedacht, wo es gerade nicht standardmäßig ist, wo es nicht dem Idealbild entspricht.



    Der Markt in Schweinfurt fällt insoweit aus dem Rahmen, als er recht groß ist und nach Norden ansteigend. Das an der Südseite stehenede Rathaus steht insoweit nicht beherrschend am Platz, als es nicht an der topographisch höchsten Stelle steht.

  • Ich finde es einfach mal ein interessantes Thema, sich mal Unregelmäßigkeiten zu Gemüte zu führen.

    Eine erzwungene Beschränkung auf nur einen Platz pro (Alt-)Stadt ist dabei nicht verbunden, gleichwohl wollen wir uns schon an dem Begriff des Marktplatzes orientieren. Die Nichtbeschränkung auf nur einen Platz ist auch gut so, denn sonst könnte ich dieses Beispiel kaum guten Gewissens bringen :biggrin::




    Dann biete ich mal Forchheim an. Man könnte meinen, der dreieckige Platz vor dem Rathaus wäre der Marktplatz. Er liegt am Zusammentreffen dreier großer Straßen und an ihm stehen das Rathaus und andere repräsentativ gestaltete Gebäude. Und der Weihnachtsmarkt und ähnliche Attraktionen waren dort auch immer. Wohl jeder würde diesen Platz gefühlsmäßig als die Mitte der Stadt ansehen.


    Dennoch trägt ein anderer Platz den Namen "Marktplatz". Er befindet sich außerhalb der ursprünglichen Altstadt in dem Gebiet, das erst später in die Stadtbefestigung einbezogen wurde. Städtebaulich ist er eher trivial. Die Bebauung erscheint ungeordnet-zufällig. Dass er nicht der zentrale Platz einer größeren Stadt ist, ist unschwer zu erkennen.


    In diesem Fall aber ist die Erklärung für die Anomalie wohl ähnlich trivial wie die Bebauung dieses Marktplatzes: Dieser Platz hat einst als Viehmarkt gedient und aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen hat dieser zweitrangige Platz den erstrangigen Namen "Marktplatz" bekommen.


    Ein weiterer Platz, den man, wenn man unbedingt will, als Mittelpunkt der Stadt ansehen kann, ist der überdehnte Paradeplatz. Der hat schon viel eher das Zeug zum repräsentativen Stadtmittelpunkt als der schon fast hinterhofmäßig anmutende Marktplatz, wenn auch seine Bebauung nicht mit der des Platzes vor dem Rathaus mithalten kann.


    Bilder:

    beim Rathaus: https://www.frankenradar.de/fi…ristik/54465/img_3393.jpg

    Marktplatz: https://mapio.net/images-immo-…tz-in-forchheim-img-1.jpg

    Paradeplatz: https://images.nordbayern.de/image/contentid/policy:1.4682183:1503543743/paradeplatz2.jpg?f=16%3A9&h=480&m=FIT&w=900&$p$f$h$m$w=e830110


    Zur Vertiefung: https://www.forchheim.de/forch…wertes/plaetze-und-parks/

  • In Freudenstadt befindet sich der Marktplatz genau in der Mitte der Altstadt und auch das Rathaus steht an seinem Rand. Dennoch ist er durch seine Größe ganz ungewöhnlich. In seiner Mitte war ursprünglich ein Schloss geplant, das nie errichtet worden ist:


    https://static.bnn.de/nachrich…_688/FreudenstadtLB2.jpgr


    Bezeichnenderweise findet man kein Photo, das den ganzen Platz vom Boden aus zeigt; er ist dafür zu groß.


    https://www.freudenstadt.de/ce…p=1&width=1900&height=560


    https://www.schwarzwaelder-bot…196e4a41.original1024.jpg

  • Waldshut:

    Der Marktplatz ist der Viehmarktplatz vor dem unteren (Basler) Tor.

    Er liegt also im wahrsten Sinn des Wortes "vor dem Tor" (westlich der Stadt), auf diesem Bild bekommt man einen gewissen Eindruck der Ostseite: http://bz-ticket.de/viehmarktplatz-waldshut-waldshut-tiengen

    Inzwischen völlig verbaut mit Tiefgaragen und stark vergrößerten Kreuzungsverkehrsbauten für die Straße "auf den Wald" nach St.Blasien, und neuen Häusern am nördlichen Rand. Am südlichen Rand findet man die Klinik, die immer größer wurde (eine kleinere neoromanische Kirche, längere Zeit die ev. Kirche in WT, mußte vor 10? 20? Jahren weichen, das alte Haus - weiß nicht, was das war, ob auch schon Spital oder Kapelle, jedenfalls ist es dunkelrot gestrichen und es ist eine Apotheke drin - wurde aber erhalten: https://www.suedkurier.de/regi…Fragen;art372623,10111498 (runterscrollen, um das Bild mit der südlichen Viehmarktseite zu sehen)

    Der repräsentative Raum Waldshuts ist allerdings die Kaiserstraße, die sich vom unteren Tor mit den mittleren Schmuckstücken von Rathaus auf der nördlichen und der alten Post auf der südlichen Seite zum oberen Tor (Schaffhauser Tor, östlich) hin steigert.

    Eindrücke von der Kaiserstraße, mit einem Bild des Rathauses (das rosane Haus mit den schönen Ziergittern) findet man hier: https://www.quermania.de/baden…ngen/waldshut-tiengen.php

    Der Viehmarktplatz war zeitweilig auch Holzmarktplatz, wie gesagt geht dort seit alters her die Straße nach St. Blasien in den Schwarzwald, bzw. kommt von dort (von dort wurde das Holz hergebracht); das Vieh kam wohl eher den Ochsenbuckel hoch (das ist die Steige/das Gefälle, das man bald nach dem Viehmarktplatz heruntermuß, wenn man auf der Straße den Rhein entlang weiter nach Westen Richtung Säckingen oder Basel fährt), sonst würde der wohl nicht so heißen.

    (Es gibt übrigens einige Bilder vom unteren Tor, unter denen was von "Kanonenkugeln" geblubbert wird, das ist falsch, die stehen auf der Seltenbachbrücke zum oberen Tor hin)


    Tiengen:

    Auch hier ist der Marktplatz am Stadtrand, quasi neben der Altstadt in der Ebene nach Osten, östlich und südlich davon entstand erst Anfang des 20. Jhdts Stadterweiterung. An der Wutach nach Lauchringen hin gab vor den 1920ern nur ein paar vereinzelte Industriebauten und alleinstehende Arbeiterhäuser (die in den 1990ern/Nullerjahren abgerissen und neu bebaut wurden).

    Wenn man Tiengen von Westen her betritt (was inzwischen aufgrund der fürchterlichen Verkehrsbauten nicht mehr so einfach ist), hat man zunächst die "Mini-Akropolis" Schloß und Marienkirche, also der Bereich der "Herrschaften", und dann gehts die Hauptstraße buckelab mit Geschäften links und rechts, auch mehreren Brunnen - die Tiengener waren arm, die hatten lange keine Wasserleitungen und mußten zum Brunnen laufen - und schließlich ist man in der Ebene zur Stadt raus, und da ist der Marktplatz. Das Rathaus in Tiengen stammt auch wie das waldshuterische aus der Biedermeierzeit und liegt in der Hauptstraße, wenig unterhalb der Treppe zur Kirche hoch. (Hier ist ein Übersichtsbild der Tiengener Altstadt: https://exchange.cmcitymedia.d…1211&id=2825&mode=gallery - die graue Fläche auf mittlerer Höhe rechts ist der Marktplatz, da wo 2, 3 Bäume stehen)


    Nachtrag zur Industrie an der Wutach, die seit dem 19. Jhdt bis in die 1990er/2010er Jahre bestand:

    Auf (Unter-)Lauchringer Gemarkung, an der Grenze zu Tiengen, war die Lauffenmühle, eine Textilfabrik - Weberei und Spinnerei -, deren Gebäude aus der Zeit zwischen Ende des 19. Jhdts und den 1970ern noch stehen; da die letztes/vorletztes Jahr dichtmachte, ist die Umnutzung noch nicht ganz abgeschlossen. Unter anderem gibt es da ein eigenes kleines Wasserkraftwerk, wofür Anfang 20. Jhdt ein Wutachseitenkanal angelegt wurde, der zudem dem Hochwasserschutz der Tiengener Ostebene dienen sollte, aber es gab dort immer mal wieder überschwemmte Keller. Ein kleines bißchen flußabwärts, nun auf der östlichen Tiengener Gemarkung, war die Honeggerei, die wohl schon vor der Lauffenmühle bestand, was die genau herstellten, weiß ich nicht (vermutlich auch Textil), und auch nicht, wann die aufgelöst wurde. Die muß ihren letzten Standort ungefähr da gehabt haben, wo um 1980 das Möbelhaus Seipp sein neues Gebäude baute, daß die Sheddachgebäude auf der anderen Wutachseite auch mal dazugehört hatten (in den 1980ern gehörten sie zur Lauffenmühle), ist möglich. Noch ein Stück weiter, an der Wutachmündung in den Rhein, westlich von Tiengen und östlich von Waldshut, auf Waldshuter Gemarkung, war die Lonza, eine Chemiefabrik, die stinkendes Carbid herstellte und 1994 geschlossen wurde (https://www.suedkurier.de/regi…bebaut;art372623,10111462). Die Lonza hatte eigene Grundwasserbrunnen neben dem Rhein, und im Rhein einen Abfluß mit diversen Schwellen, mutmaßlich zur Verwirbelung des Drecks. Ausweislich des Zeitungsartikels sind diese Anlagen noch erhalten.

    Die verstreuten Arbeiterhäuser aus dem 19. Jhdt bildeten für den östlichen Stadtanbau von Tiengen in den 1920ern ff. die Eckpunkte für die Verdichtung, der Waldshuter Ortsteil Schmittenau (zwischen Lonza und Waldshut) wurde wahrscheinlich ebenfalls in dieser Zeit angelegt.

  • Fürth war in der Vergangenheit nur Markt. Der Aufstieg zur Stadt und schließlich zur Großstadt war erst später. Aufgrund der Dreiherrschaft hat Fürth kein Rathaus gehabt, also hat ein solches auch nicht am Marktplatz stehen können. Das monumentale, ab 1840 erbaute Rathaus, das dem Palazzo Vecchio in Florenz nachempfunden ist, steht vom Marktplatz entfernt. Hier sieht man den Rathaustum vom Marktplatz aus gesehen, links im Hintergrund:


    Bild 7694

    Ze-7694.jpg


    Weitere Bilder vom Marktplatz siehe hier: Fürth (Allgemeines)

  • Der Marktplatz zu Melsungen ist ebenfalls interessant dadurch das das Rathaus in der Mitte steht was hier in Nordhessen einmalig ist.

    https://images.app.goo.gl/qkvVN1vr9mDjwRu18


    Der Markt zu Homberg Efze.

    https://images.app.goo.gl/Yfb5eqawxxeF8z48A


    Das Rathaus liegt ehr Abseits an einem Nebenausläufer.


    Der Marktplatz zu Hofgeismar, er verengt sich zu einer Straße.

    https://images.app.goo.gl/uE22iAtqsWPbDuBi7

  • Das Feld ist uferlos. Manche Rathäuser wurden abgerissen und später relativ außerhalb neu gebaut - etwa Landeshut /Schlesien. Manche Städte in NÖ haben das Rathaus gar nicht am Platz stehen, wie Horn oder Eggenburg. Wien ist da auch ein Sonderfall - das Alte Rathaus befindet sich in einer engen Straße. Großstädte sind da überhaupt unberechenbar. In Nürnberg oder Würzburg sind die Rathäuser auch nicht am Hauptmarkt. Auch Regensburg ist so ein Fall. Bamberg mit dem Brückenrathaus ist völlig absurd. Das Passauer Rathaus steht auch irgendwo abseits am Fluss. Salzburg ist ganz ähnlich.

    Auch das (kriegszerstörte) Znaimer Rathaus stand ZWISCHEN den beiden Stadtplätzen. Das Kremser Rathaus steht an keinem zentralen Platz, denn Krems hat keine solchen - anders als die Zwillingsstand Stein - dafür aber an der Hauptstraße. In etlichen Städten steht das Rathaus in einem späteren Erweiterungsgebiet und verlieh dort einem neu gegründeten Platz die Bedeutung als neues Zentrum: St. Pölten.

    Interessant im Sinne des Strangerfinders ist auch Mühlhausen in Thüringen, wo das Rathaus ganz versteckt ist.

    Wie gesagt, das Feld ist weit...

    Versuchen wir es systematisiert: Ostdtld (bis incl. Sachsen, Brandenburg): Rathaus immer am (bzw auf dem) Platz.

    Südostösterr. (Kärnten, Stmk): ditto. NÖ: eher auch, Ausnahmen. OÖ: eigentlich immer. Alpengebiet: mitunter fehlen zentrale Plätze, dementsprechend kein einheitliches Bild. Böhmen/Mähren: immer am Ringplatz, nur wenige Ausnahmen. Bayer. Städte mit Straßenmärkten: eigentlich auch immer. Alte, verwinkelte Großstädte: keine Regel.

    Hessen: eigentlich immer am Markt, so klein dieser auch sein mag (so weit mir bekannt). Ähnl. Niedersachsen.

  • In einigen Orten gibt es überhaupt keinen Marktplatz, einige Beispiele:

    Heidenheim an der Brenz

    Ellingen

    Leipheim

    Pressath

    (wobei Ellingen und Pressath nur Markt waren)


    Bei Pessath ist bemerkenswert, dass es keinen Marktplatz besitzt, die Altstadt der Nachbarstadt Neustadt am Kulm aber faktisch nur aus dem Marktplatz besteht.

  • Zeno: das ist ja sehr eigenartig, ein Ort, der den Status "Markt" hat, aber keinen Marktplatz.

    Was hat es eigentlich mit dem Zusatz "Markt" auf sich, wann wurde der erteilt, und von wem?

    Bei der Stadtführung in Quedlinburg habe ich erfahren, daß die Stadtrechte aus Münzrecht, Marktrecht und noch was anderem bestanden (eigene Maße hatten sie auch, eine Elle hing aus); wie das verliehen wurde, habe ich aber vergessen (wenn das überhaupt erwähnt wurde. Entweder mit Beitritt zur Hanse oder früher, jedenfalls im Rahmen des HRR).

    In meiner Jugend wurde mir immer Hauenstein als Kuriosum genannt, weil das die kleinste Stadt sei - es bestand nur aus ein paar Häusern, hatte aber seit dem MA wohl Stadtrecht. Aber eben: Stadtrecht, nicht bloß Marktrecht. Orte mit dem Zusatz "Markt" sind mir erst viel später begegnet, und die scheint es nur in einer bestimmten Ecke zu geben (vielleicht Franken?), das scheint eine bestimmte örtlich begrenzte Herrschaftsform und Zeitperiode zu sein, aus der das stammt.

  • Ja, das bekannte Problem. Märkte sind in Bayern etwas ganz Normales, Alltägliches, aber außerhalb scheint es niemand zu kennen. Dabei gibt es Märkte auch in Österreich und mindestens in Hessen (z. B. Niederaula) und Niedersachsen, wo es "Flecken" heißt.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Marktgemeinde

    Was hat es eigentlich mit dem Zusatz "Markt" auf sich ... ?

    Markt ist dasselbe wie Stadt, bloß ist Stadt eine Stufe höher. Absolut dasselbe Prinzip. Komischerweise wird aber gewusst, was eine Stadt ist, aber nicht, was ein Markt ist... Wir müssen aber zwischen dem Titel "Markt" unerscheiden und dem Namensbestandteil "Markt". Z. B. ist Offingen Markt, Marktoffingen ist aber kein Markt.

    wann wurde der erteilt, und von wem?

    Interessiert Dich das wirklich in bezug auf Pressath? Vielleicht steht hier etwas dazu drin: https://www.heimatforschung-re…1/000-159-2019-gesamt.pdf

  • Aha, danke.

    Daraus wird auch deutlich, warum das so wenige kennen:


    Die Bezeichnung Markt ist eine Besonderheit des bayerischen Kommunalrechts, die es in anderen deutschen Bundesländern nicht gibt. Sie hat nichts mehr mit dem Recht zu tun, regelmäßig Märkte abhalten zu können, vielmehr bescheinigt sie dem Ort eine gewisse Bedeutung für die umliegenden Gemeinden, etwa durch zentrale Lage, Größe oder Sitz von überörtlichen Einrichtungen. Damit ist ein Markt eine Zwischenstufe zwischen Gemeinde und Stadt und besitzt meist eine Zentralfunktion für die umliegenden Orte. Damit handelt es sich bei Marktgemeinden um Minderstädte.

    Weil das schlicht außerhalb Bayerns keine übliche Kommunalform ist. Gibt es anderswo nicht.

    Jetzt werde ich anhand der von Dir verlinkten Dateien noch ein wenig recherchieren, ob sich etwas zu einer HRR-Kommunalform "Markt" finden läßt.