Saalfeld/Saale (Galerie)

  • Saalstraße 17 von 1608 war 1911 abgebrannt, die Fassade der beiden unteren Geschosse blieb erhalten.


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    Saalstraße 17 Saalfeld (Saale) 20180509 004

    Tilman2007, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons


    Am Ende der Straße steht das Saaltor aus dem 14. Jh., Ansicht von Süden.


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    Die heutige Saalebrücke stammt von 1946, sie verbindet den bis zur Eröffnung der Neubaustrecke Erfurt/Nürnberg sehr bedeutend gewesenen Bahnhof und den Stadtteil Altsaalfeld mit der Altstadt.


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    Saalfeld Saalebrücke und Saaltor 01

    Wolfgang Seifarth, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons


    Postkarte um 1900 mit der Brücke von 1890/91, die die mittelalterliche Brücke ersetzte und am Kriegsende gesprengt wurde.


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    Die mittelalterliche Brücke mit der später zum Zollhaus umgebauten Brückenkapelle.


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  • Weiter vom Markt in die Köditzgasse.


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    Hinter dem Rathaus steht das ehem. Stadtgefängnis, jetzt Stadtarchiv, von 1857-59.


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    Köditzgasse Ecke Johannisgasse


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    Köditzgasse, Blick in Richtung Markt.


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    Köditzgasse 27


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    Links am Ende der Niederen Torgasse stand bis 1887 das Niedere Tor, die Köditzgasse wurde anscheinend erst später durch die Stadtmauer hindurchgeführt.


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    Das Niedere Tor stammte von 1456 und war nach 1722 neu erbaut worden, es ist das einzige von ursprünglich fünf Stadttoren das nicht erhalten ist.


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  • Durch die Schwarmgasse zur Burgruine Hoher Schwarm.





    Der Hohe Schwarm wurde wahrscheinlich um 1300 von den Schwarzburger Grafen erbaut, vermutlich an Stelle der staufischen Königspfalz aus dem 12. Jahrhundert, im 16. Jh. wurde die Burg aufgegeben.






    Feldseite


  • Und mich beeindrucken diese beiden Gebäude! Das ehemalige Stadtgefängnis erinnert mich an eine Mischung aus den vier Nürnberger Tortürmen an den Ecken der Altstadt und dem Münchner Rundbogenstil, wie ihn Leonhard im Moment gerade vorstellt.


    Bei Köditzgasse 27 würde ich gerne mal unter den Verputz schauen...

  • Neben dem Hohen Schwarm steht die ehem. Nikolaikirche, die im 12. Jh. wahrscheinlich im Zusammenhang mit der staufischen Königspfalz entstand. 1456 wurde die Kirche profaniert und ist heute ein normales Wohnhaus, die Außenmauern der Kirche sind weitgehend erhalten.


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    Das Schlösschen Kitzerstein wurde 1521/22 unter Verwendung der Reste des abgebrannten Vorgängerbaus und eines Wehrturms der Stadtmauer erbaut.


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    Das Gebäude wird heute als Musikschule genutzt. Coronabedingt war der Garten nicht zugänglich, deswegen konnte ich nur über die Mauer fotografieren, deshalb hier ein Bild aus Wikipedia:


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    Saalfeld Schwarmgasse 24 Schlösschen Kitzerstein mit Nebengebäude und Einfriedung Bestandteil Denkmalensemble

    NoRud, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons


    Das anscheinend rekonstruierte Portal.


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    Schwarmgasse 26


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    Webersgasse


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  • Ergänzend noch eine Aufnahme mit dem Blick über die Saale auf den Hohen Schwarm und das Schlösschen Kitzerstein aus

    Lehfeldt/Voss "Die Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens: Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Saalfeld" von 1892.


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    Ein Auszug aus der ausführlichen Beschreibung:

    .... Der Gesammteindruck des Schlösschens ist ein höchst malerischer. Zunächst wirkt es dadurch, dass es auf der Saale-Seite über Felsen, Gebüsch und trotziger Mauer, auf dem runden Vorsprung derselben als halbes, ungleichseitiges Achteck, also im Ganzen in mehreren, nicht abgezirkelten Winkeln vortritt. ... Den Hauptreiz des Ganzen indessen bewirken die für den kleinen Bau verhältnissmässig vielen (sieben) Ziergiebel über den Dachgesimsen. Drei erheben sich allein über dem halben Achteck-Vorbau, zwei an der Nordfront, je einer an der Süd- und West-Front. Diese Giebel sind reich ausgebildet. Unten befindet sich an jedem eine Reihe von vier Blendbögen von mannigfaltigen Bogenformen, zum Theil mit Mauer-Durchbrechungen dazwischen, von einem Gesims bekrönt; dann erhebt sich über den beiden mittleren nochmals ein Aufsatz von zwei korbbogigen Blendbögen, mit einem wagerechten, in der Mitte etwas erhöhten Gesims abgeschlossen. Jeder der zwischen den Bögen vortretetenden Pilaster trägt noch einen frei aufsteigenden Pfeiler, so dass hierdurch eine zinnenartige Endigung entsteht, welche durch die im halben Schweifbogen gebildete Streben-Verbindung der einzelnen Pfeiler untereinander einen kühnen und luftigen Eindruck gewährt. ...


    Ein aktuelles Foto aus der Nähe, am gegenüberliegenden Ufer der Saale war ich nicht.


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