Rodgau (Allgemeines)

  • Werden wir das schöne Bauen noch erleben?....


    ...wenn es nach Maren Harnack von einer Frankfurter Forschungsgruppe geht.


    Zitat aus unten verlinkten Presseartikel:


    „Gerade weil heute wieder verstärkt diskutiert wird, komplette neue Stadtteile zu bauen, lohnt es sich, einen Blick zurück auf die letzte Periode zu werfen, in der dies in großem Maßstab geschah: die 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahre“, schreibt die Frankfurter Städtebau-Professorin Maren Harnack als Sprecherin der Forschungsgruppe. Im Gegensatz zum landläufigen Vorurteil seien diese Siedlungen weder monoton noch unpersönlich: „Hier wurde mit einem hohen gestalterischen und sozialen Anspruch gebaut, der für zukünftige Siedlungen in vieler Hinsicht Vorbildcharakter haben kann.

    Siehe: Modernisten sind trotz aller Erfahrungen unbelehrbar.


    Hier sieht man das Objekt der feuchten Träume dieser Architekturtheoretiker-Gruppe "Ressource Nachkriegsmoderne – Baukultur und Siedlungsbau 1945 - 1975" der Fachhochschule "Frankfurt University of Applied Sciences":


    Skyline als Vorbild?

    Forscher würdigen Chinamauer in Rodgau: Herausragende Siedlung ihrer Zeit

    Rodgau: Forscher würdigen Chinamauer – Herausragende Siedlung ihrer Zeit | Rodgau

  • Die Wohnungsgrundrisse mögen durchaus was für sich haben, wenns nur nicht so eine Augenfolter wär.

    Man könnte doch auch schöne Hochhäuser bauen - es muß doch nicht so pappschachtelig sein.

  • Einerseits steht da diese Aussage:

    Zitat

    Der 71-Jährige sucht nun nach einer Lösung des Problems, weil er diese Sorge nicht seiner Tochter in dann dritter Generation hinterlassen möchte. „Sie soll nicht auch noch damit leben müssen. Ich würde das Haus sogar verschenken.“

    Andererseits ist dies zu lesen:

    Zitat

    Auch habe Hartmann bisher nicht konkret genug dargelegt, dass das Baudenkmal praktisch nicht zu verkaufen sei. Nur zu behaupten, dies erfolglos versucht zu haben, reiche nicht aus als Beweis für die gescheiterten Verkaufsbemühungen.

    Mir scheint es, dass der Herr viel erzählt, aber nichts macht. Er würde das Haus verschenken? Dann könnte sich vielleicht der ein oder andere Fachwerkfreund und -kenner dafür finden, denke ich. Zumal Rodgau im Speckgürtel von Frankfurt liegt.

  • Doch, er macht schon was. Plakate aufhängen und mit der Presse reden.

    Ich denke nicht, daß es so einfach ist, einen Käufer für eine denkmalgerechte Totalsanierung zu finden, denn das müssen Liebhaber mit Zeit und Geld sein. Mit Abrißgenehmigung würde er es sicher schnell los, da fände sich sicher wer, der da einen größeren Block draufsetzen wollte, aber so... ist es nicht so ganz einfach.