Teil 2 - Königsweg bis zum Beginn der Altstadt

  • Wir beginnen nun mit dem Königsweg, allerdings in der umgekehrten Reihenfolge, also von Süden nach Norden zum Königsschloss - das hat den Vorteil, daß sich die Bebauung ständig steigert und die Altstadt (und Neustadt) dann gewissermaßen den krönenden Abschluß des Rundgangs bildet.


    Wir beginnen in einer angenehmen Parklandschaft (Agrykola-Park) im Süden der Aleje Ujazdowskie, einer nach dem Krieg weitgehend rekonstruierten Prachtraße, in der sich viele Botschaften, weiter nördlich auch Luxusgeschäfte befinden.


    Leider war das Wetter sehr wechselhaft und die Bewölkung am Morgen teilweise sehr stark, im Hintergrund ist schon die Alexanderkirche zu sehen:






    Der Platz der drei Kreuze am nördlichen Ende der Straße:





    Blick zur Innenstadt, das Novotel ist auch schon ganz zu Anfang der Galerie abgebildet:



    Ce qui arrive en fin de compte, ce n’est pas l’inévitable mais l’imprévisible.

    John Maynard Keynes

  • Etwas weiter nördlich erreichen wir nun eine breite Querstraße, die das neue Zentrum rund um den Zentralbahnhof und den Kulturpalast mit der Weichsel verbindet und sich an ihrem östlichen Ende zu einer Art langgezogenem Platz erweitert.


    Richtung Innenstadt gibt es noch Reste der einstmals prächtigen Architektur entlang der Aleje Jerozolimskie::


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    Interessanter ist indes, daß hier endlich der komplett rekonstruierte Straßenabschnitt beginnt, der bis zum Königsschloß verläuft. Der erste Abschnitt, der betont kleinstädtisch wirkt, wurde nach dem Krieg in der originalen Form des 18. Jahrhunderts mit relativ kleinen neoklassizistischen Gebäuden rekonstruiert - spätere Gebäude wurden konsequent abgerissen, insofern sie als Ruine noch vorhanden waren.


    Der Name der Straße ist weiterhin Neue Welt oder Nowy Swiat:


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    Im Hintergrund sehen wir bereits das erste sehenswerte Gebäude, den Branicki-Palast:


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    Die Geschlossenheit überzeugt zumindest mich - die effektvoll platzierte Kirche ganz im Hintergrund ist die Heilig-Kreuz-Basilika:


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  • An verschiedenen Stellen hängen Vergleichsbilder mit dem Zustand von 1945 - da ist es eigentlich ein Wunder, daß dieses Niveau erreicht werden konnte.


    Ich habe auf Google Earth nachgemessen, vom Branicki-Palast im Süden bis zum Sapieha-Palast im Norden sind es rund 2,8 km an Rekonstruktionsgebiet, ggf. kann man ja auch noch die Aleje Ujazdowskie dazunehmen, dann sind wir bei knapp 4 Kilometern.


    Wirklich in die Breite gehen die Rekonstruktionen aber nur auf Höhe der Altstadt, maximal 700 Meter, meist weniger, teilweise stehen wirklich nur die Häuserreihen links und rechts. Aber die Wirkung ist selbst da beeindruckend.

    Ce qui arrive en fin de compte, ce n’est pas l’inévitable mais l’imprévisible.

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  • Wir verlassen jetzt die eher kleinstädtisch wirkende Neue Welt nach Norden und betreten die Krakauer Vorstadt, die deutlich großstädtischer wirkt und mich teilweise irgendwie an den Münchner Odeonsplatz erinnert ...


    Auf der linken Seite ist zunächst der Zamoyski-Palast zu sehen, der fast schon über ein Übermaß an Patina verfügt:


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    Auf der gegenüberliegenden Seite sehen wir den Staszic-Palast - diesmal von der selten fotografierten Rückseite:


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    Hier die bekanntere Ansicht der Hauptfassade:


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    Gleich daneben befindet sich die leider teilweise eingerüstete Heilig-Kreuz-Basilika:


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    Hier mit dem zugehörigen Platz:



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  • Hier lohnt es sich durchaus, auch mal in die Seitenstraßen zu gehen, hier Richtung Innenstadt:





    Reste der einstigen Pracht:




    Etwas weiter Richtung Norden die etwas verloren wirkende Dreifaltigkeitskirche:



    Aber wieder zurück zum Königsweg - so schön der Blick Richtung Kirche ist:



    So störend wirkt dieser schmucklose Block auf der anderen Seite:



    Etwas weiter im Norden dann eine echte Entdeckung - die Gebäude der historischen Universität Warschau:



    Auf dem Universitätsgelände:









    Der Blick zurück zur Kirche:



    Übersicht:



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  • Hier der Blick über den Königsweg nach Süden:


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    Wir nähern uns jetzt dem früheren historischen Zentrum mit der Visitantinnen-Kirche:


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    Blick auf das legendäre Hotel Bristol, dahinter befindet sich der Präsidentenpalast:


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    Blick nach Norden Richtung Altstadt:


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    Hier befand sich früher die Sächsische Achse, heute endet die Pracht schon hinter einer Häusezeile, danach folgt der ziemlich leere und öde Pilsudski-Platz:


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    Hier indes noch etwas weiter nördlich Richtung Altstadt:


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    Hier befindet sich auf der rechten Seite die Karmeliterkirche:


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  • Wir nähern uns jetzt weiter der Altstadt über den letzten Abschnitt des Königswegs, der hier zu einem Platz erweitert ist:





    Blick zurück zur Kirche:



    Hier wird das Rekonstruktionsprojekt, das ja bislang nur unmittelbar entlang des Königswegs verlief, endlich breiter.



    Hier gibt es tatsächlich eine kleine Gasse, die abzweigt und am Karikaturenmuseum vorbei bis zur Miodowa-Straße führt:




    Dadurch kommt erstmals so etwas wie "Altstadt-Atmosphäre auf" ... auch die Bednarska-Straße, die in der anderen Richtung bis zur Weichsel führt, wurde rekonstruiert - allerdings auch hier nur jeweils eine Häuserreihe:




    Hier werden die Abmessungen des rekonstruierten Bereichs deutlich, im Hintergrund ist erstmals die Altstadt zu sehen. Auf der rechten Seite die Annakirche mit Kloster:




    Blick zum Königsschloß:



    Und zurück auf den Königsweg:


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