Stuttgart (Allgemeines)

  • Endlos-Thema Villa Berg. Sorry, bei mir hat sich der Eindruck verfestigt, dass die Stadtoberen an diesem Gebäude so gut wie kein Interesse haben. Sie scheuen auch ein finanzielles Engagement. Deshalb wird das Thema immer weiter in die Zukunft verschoben. Vielleicht kann man ja noch drei Bürger-Workshops dazwischenparken, um die Zeit weiter zu strecken...


    Zitat

    Zitat Zunächst geht es in der Zeit bis voraussichtlich 2022 darum, die eng verknüpften konzeptionellen und baulichen Planungen voranzutreiben. Aus dem Betriebskonzept und den darin enthaltenen Nutzungsmöglichkeiten ergeben sich die Anforderungen an das Raumprogramm der künftigen Villa und welche Funktionen die Räume erfüllen müssen. Beides soll 2022 zur Genehmigung vorliegen. Dann beginnt die Bauphase, in der Ausstattungsdetails konkretisiert, Partner und Pächter (für die Gastronomie) gefunden werden müssen. Die Eröffnung der neuen Villa Berg ist frühestens für 2025 angepeilt.


    Parkanlage in Stuttgart-Ost

    Kulturamt als Betreiber der neuen Villa Berg

    https://www.stuttgarter-zeitun…eb-a3d7-d72ac9048fab.html


    Fünf Jahre, um ein Betriebs- und Nutzungskonzept zu erarbeiten und mögliche Pächter zu finden. Frühestens (!!!), Fortsetzung folgt.

  • Na, das ist doch mal ne treffende realistische Satire-Kunst mit antikem Bezug. Eine neue Skulptur vor dem Stadtpalais, die das Bahnprojekt S21 zum Ziel hat und dessen Protagonisten so richtig auf's Korn nimmt, aber so was von.

    "Do kamer eigendlich nix sage, denn Kunscht isch ja frei und oagreifba, wenn se au no so scheene Putti hätt. Genial, däd i sage!"


    Die Statue


    https://www.volksstimme.de/top…en-gefallen/1603789225000

  • Die 1924/25 erbaute katholische Kirche St. Fidelis im Westen Stuttgarts, im Zweiten Weltkrieg zerstört und nach dem 2. Vatikanum dem Zeitgeist entsprechend umgestaltet. Nun stand eine Generalsanierung an. Ich finde durch die Sanierung wurden die Glasfenster und Statuen besser in den Fokus gerückt, wozu auch die Helligkeit beiträgt.


    Zitat

    Den Kirchenraum haben die Architekten allumfassend saniert: Ein neuer, hellerer Boden aus römischem Travertin soll die Klarheit im Raum fördern. Die dunkle Holzkassettendecke wurde aufgehellt, die Pendelleuchten sind um eine neue Lichtführung von Luna Licht (Karlsruhe) ergänzt, die unterschiedliche Szenarien ermöglicht. Der ebenfalls von Georg Meistermann gestaltete Kreuzwegzyklus wurde in die neu verputzten Wandflächen der Seitenschiffe eingelassen, so dass die Motive wie gerahmt wirken.


    Sämtliche Heiligenfiguren und Opferkerzen stehen auf Sockeln in neugefertigten halbrunden Nischen. Die künstlerische Gestaltung von Ambo und Altar durch den Bildhauer Martin Bruno Schmidt reagiert auf die neue Gottesdienstform mit Seitenbänken. Die einem Monolith entnommenen liturgischen Gegenstände bilden eine Raumachse, um die sich die Gemeinde versammeln kann.


    Binnenchor für St. Fidelis - Kirchenumbau in Stuttgart von schleicher.ragaller



    1024px-St._Fideliskirche_%28Stuttgart%29%2C_014.jpg


    [/url [url=https://commons.wikimedia.org/wiki/File:St._Fideliskirche_(Stuttgart),_014.jpg]St. Fideliskirche (Stuttgart), 014[/url]Gerd Leibrock, CC BY-SA 3.0 DE <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en>, via Wikimedia Commons


    Vorheriger Zustand

  • Die "abgehängte Decke" im Chor finde ich höchst daneben. Das gehört sich nicht für eine Kirche, das ist Umnutzung.

    Travertinboden... *hochgezogene Augenbrauen* das ist kein dauerhaftes Material, wird man in 30 Jahren wieder ändern müssen.

  • Das Ding ist noch praktisch - wenn es in der Kirche nicht mehr benötigt wird, kann es einfach als Messestand weiter verwendet werden.


    Zu den liturgischen Elementen - der Entwerfer hat sichtlich Freude am in-Stein-Bohren und Stein-Sägen gehabt. Mehr nicht. Die zuerst kreuzweise durchbohrten und anschliessend halbierten Steinplatten/Blöcke sehen wie Schokoladentafeln aus.

  • Travertin wäre allerdings ein örtliches Baumaterial. In Bad Cannstatt bei Stuttgart (gehört zu Stuttgart) gibt es die alten Travertinsteinbrüche. In Stuttgart und Umgebung findet man an vielen älteren Bauten Travertinverkleidungen. Echt pervers den Travertin aus dem Ausland zu holen, wenn er eigentlich vor der Haustüre ansteht. Aber die Brüche sind wohl stillgelegt. Als ich Kind war, waren sie noch aktiv. Und davor standen rund 10 riesige monolitische dorische Säulen, die im 3, Reich in Auftrag gegeben worden waren, aber nie zum Einbau abtransportiert worden waren. Ob die noch dort stehen!?


    Hier sind sie:

    Dahinter nun aber ein Kraftwerk!? Im alten Steinbruch?


    1024px-Travertins%C3%A4ulen_Stuttgart-pjt.jpg


    Von Pjt56 --- If you use the picture outside Wikipedia I would appreciate a short e-mail to pjt56@gmx.net or a message on my discussion page - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=69415629


    Hier mehr zum Cannstatter Travertin:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Cannstatter_Travertin


    Der Steinbruch nun ein Park, wie dieser Beitrag auf der Wiki aussagt:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Travertinpark

  • Es ist immer wieder belustigend (oder wahlweise erschreckend) zu sehen, in welcher geistigen Realsatire sich die oft miteinander eng verwobenen Blasen aus "Kreativschaffenden" und linker Szene sich bewegen. Und was es der befreundeten Presse wert ist, auch noch der Öffentlichkeit mitgeteilt zu werden.


    Konkret geht es hier darum, in einem Rest-Bereich der Stuttgarter Altstadt das heruntergekommene Parkhaus Züblin abzureißen, um das von diesem getrennte Quartier wieder besser städtebaulich zusammenzuführen. Eigentlich müssten in Zeiten des Leitbildes "autofreie Innenstadt" alle jubilieren, dass der Auto-Betonklotz wegkommt.


    Doch die Teilnehmer einer jener typischen "Projektwerkstätten", bei denen meist viel Hirndampf in den Orkus geblasen wird, sehen das anders. Heruntergekommene Betonbauwerke ziehen sie und ihre Kreativität nämlich an die wie der Pferdeapfel die Fliegen.


    Einige der Phrasen, die man als Rohmaterial für einen satirischen Roman nutzen könnte:


    „Wir wollen möglichst viele ins Boot holen. Alle sollen ihre Ideen einbringen. Dieser Prozess ist auch jetzt noch lange nicht beendet”, sagt Aaron Schirrmann vom Studio Malta.


    Die Frage nach bezahlbarem Wohnen


    Sie plädiert dafür, das alte Parkhaus nicht komplett abzureißen, sondern aus der vorhandenen Bausubstanz etwas Neues entstehen zu lassen.


    Ich habe Zweifel, was die Barrierefreiheit anbelangt.


    Seitens der Büros besteht die Tendenz, die bestehende Bausubstanz zumindest in Teilen zu erhalten.


    Wir wollen einen Platz für Jugendliche und Kinder genauso wie für Start-Ups und Coworking.


    Es bleiben noch offene Themen, die zu diskutieren sein werden – etwa die Frage nach der Integration sozialer Randgruppen wie Prostituierten, Obdachlosen oder Drogenabhängigen. „Das Viertel soll weiterhin ein Platz für alle sein. Auch für Arme und Drogenabhängige”, mahnte Diakonie-Pfarrerin Gabriele Ehrmann


    Einigkeit besteht indes darin, dass das neue Viertel für Vielfalt stehen soll.


    Schon registriert er: „Stuttgart traut sich etwas. Von überall her schaut man auf uns.” :lachentuerkis:



    https://www.stuttgarter-nachri…b0-b4df-052cd2ee222a.html

  • In diesem Parkhaus sind die Parkebenen allesamt stark geneigt und sehr niedrig, das werden bei einem Umbau sicherlich ganz spezielle "Wohnungen" mit schiefen Böden und ganz besondere "Co-Working-Bereiche" - die Bürostühle dann bitte am Boden festschrauben, damit sie nicht wegrollen, und XXS-Schränke einbauen.


    Vielleicht könnte man ja den heruntergekommenen Treppenaufgang mit seinem edlen Duft Marke Bahnhofsklo unter Denkmalschutz stellen und natürlich müssen die "Drogis" bleiben.


    Völker der Welt, schaut auf dieses begrünte, verschattete und vielfältige Parkhaus!

    sou perfeito porque / igualzinho a você / eu não presto